Poliert können sich Marmor und Quarzit zum Verwechseln ähneln: beide mit Aderung, beide mit Tiefe. Der Unterschied liegt in ihrer Herkunft, und er entscheidet darüber, wie sie sich im Alltag verhalten.
Aus Kalk oder aus Sand
Marmor entsteht, wenn Kalkstein durch Hitze und Druck umgewandelt wird. Sein Hauptmineral ist Calcit.
Quarzit entsteht aus Sandstein. Unter Hitze und Druck verwachsen die einzelnen Quarzkörner so fest miteinander, dass ein extrem dichtes Gestein entsteht. Sein Hauptmineral ist Quarz.
Härte
Auf der Härteskala nach Mohs liegt Calcit bei etwa 3, Quarz bei etwa 7. Ein Stahlmesser kann Marmor ritzen, echten Quarzit in aller Regel nicht. Quarzit gilt deshalb als deutlich kratzfester.
Säure
Calcit reagiert mit Säure. Zitronensaft, Essig oder Wein hinterlassen auf poliertem Marmor matte Flecken. Quarz ist gegenüber diesen Haushaltssäuren weitgehend unempfindlich.
Was das für eine Hülle heißt
Bei einer Steinauflage von 0,8 bis 1,2 Millimetern bleibt jeder Naturstein, was er ist: ein sprödes Material. Härte schützt vor Kratzern, nicht vor Brüchen durch einen harten Stoß. Deshalb sitzt der Stein bei unseren Hüllen in einem schützenden Rahmen.
Für die Wahl heißt das: Marmor wählst du wegen seiner Zeichnung und seines weichen Glanzes, und du akzeptierst, dass er mit der Zeit Spuren sammelt. Quarzit ist die robustere, ruhigere Wahl.
Bei ROXXLYN
- Quarzit: Black Venom – schwarzer Quarzit mit heller Aderung, im Quartzite Case Pro.
- Marmor: unter anderem Nero Marquina, Nero Portoro, Rosso Levanto, Arabescato Orobico Grigio und Verde Alpi.
Beide Steine sind poliert und profitieren von einer Wachspolitur, wenn sie matt werden. Mehr in der Pflegeanleitung.